Verbessert sich die Widerstandsfähigkeit gegen Cyberangriffe oder fällt sie weiter zurück?
Auf der Grundlage von drei Jahren Forschung und Erkenntnissen von Tausenden von SOC-Analysten, Ingenieuren, Führungskräften und CISOs untersucht der Bericht „2026 State of Threat Detection and Response“ (Stand der Bedrohungserkennung und -reaktion 2026), was sich verändert hat, was gleich geblieben ist und warum. Er erklärt, warum weniger Warnmeldungen nicht zu einer höheren Widerstandsfähigkeit geführt haben, wie fragmentierte Sichtbarkeit und isolierte Signale die Verteidiger behindern und wie KI das moderne SOC neu gestaltet.
Wichtigste Highlights
- Die fragmentierte Sichtbarkeit bleibt eine große Lücke: Nur 6 von 10 Verteidigern geben an, dass sie über eine „vollständige“ oder „fast vollständige“ Sichtbarkeit in ihren Kernumgebungen verfügen.
- Siloartige Bedrohungssignale erhöhen die Komplexität des SOC: 69 % der Verteidiger verwenden mehr als 10 Erkennungs- und Reaktionswerkzeuge, und 39 % verlassen sich auf über 20.
- KI ist hilfreich, aber die Priorisierung hinkt noch hinterher: 67 % geben an, dass KI-gestützte Tools die Erkennung von Bedrohungen und die Reaktion darauf verbessert haben, doch 44 % haben immer noch das Gefühl, dass sie den Kampf um die Priorisierung echter Angriffe verlieren.
- Die Anzahl der Warnmeldungen ist zurückgegangen, doch die Erkennungsverzögerung bleibt eine Herausforderung: 63 % der Sicherheitswarnungen werden nach wie vor nicht bearbeitet, und die Verteidiger verbringen durchschnittlich 2,5 Stunden pro Tag mit der Triage von Warnmeldungen.